Sonntag, 27. Juli 2014

Wallfahrtskirche auf dem Bussen - und die Kinder dieser Welt


Die monströsesten Verbrechen gegen die Menschheit und Menschlichkeit werden Tag für Tag von denen begangen, 
die den Vorteil der Bildung genossen haben.

Henry Miller (1891-1980) US-amerik. Schriftsteller & Maler  




Wallfahrtskirche auf dem Bussen  Aquarell - Watercolor (24x17cm)


Ob Henry Miller mit seiner Aussage recht hat oder nicht, mag jeder selber prüfen.

Ich bin jedenfalls der Meinung, daß es innerhalb der Menschheit - vor allem heute - so ist: 
Je gebildeter eine Gesellschaft, desto perfider sind ihre Waffensysteme. 
Analphabetische Steinzeitmenschen gingen noch - auf gleicher Augenhöhe - mit Steinen und Knüppeln aufeinander los und der Schaden hielt sich in Grenzen . 
Heute sind die "gebildeten", menschlichen Gesellschaften natürlich viiiieel "fortschrittlicher".
Man sitzt vor einem Computer-Bildschirm - ein Mausklick - und... :-(   

Größere "Herzensbildung" wäre natürlich ein echter Fortschritt und dafür benötigt ein Mensch nicht einmal einen Schulabschluß!
Doch in Punkto "Herzensbildung" scheinen die heutigen, "hochgebildeten" Gesellschaften vielfach noch weit hinter den "Steinzeitmenschen" zu stehen. 
Wie soll man das den heutigen - definitiv völlig unschuldigen (!) - Kindern dieser Welt erklären, warum sie stets in Gefahr sind, zum "Kollateralschaden" -  verursacht durch ihre fehlgeleiteten, hochgebildeten, "fortschrittlichen" Eltern - zu werden? - 
Willkommen im "bombigen Smartphone-Zeitalter"!

Der weltbekannte Zeichner und Kinderbuchautor Janosch erklärte einmal:
Ich mag Kinder - aber nicht deren Eltern!  
Ich kann Janosch bestens verstehen! 
Seine Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt und aktuell gibt es ein "Comeback" von Janosch: Er zeichnet eine wöchentliche Kolumne im Zeit-Magazin.
  
Über dieses, zum Himmel schreiende Elend mit den "Erwachsenen", können leider auch keine noch so idyllisch gelegenen "Wallfahrtskirchen" hinwegtrösten, auch wenn es immerhin ein Stündlein beruhigen kann, wenn man auf der Wiese sitzt und sie malt.





Mehr über die Wallfahrtskirche auf dem Bussen - dem "heiligen Berg Oberschwabens" - 
gibt es hier.



Mittwoch, 23. Juli 2014

Amy Winehouse - In Memoriam (23. Juli 2011)



Amy Winehouse (14.9.1983-23.7.2011) Bleistift - Pencil (21 x 15cm)



“Der Tod ist nicht das Ende des Lebens, geschweige denn sein Ziel. Er ist nur ein weiterer Aspekt des Lebens. 
Es gibt nichts als Leben, selbst unter den Toten.”


Henry Miller (1891-1980), US-amerik. Schriftsteller & Maler

 


Amy Winehouse (14.9.1983-23.7.2011)  Pastell auf Graukarton (ca.29x21cm)







Für mich ist und bleibt Amy Winehouse die beeindruckenste, eigenwilligste, ehrlichste 
und seelenvollste Erscheinung, die in den letzten Jahren im Musikleben neu auftauchte -   
I love you more than you'll ever know LIVE (YouTube) ....   

"Ich liebe Dich mehr als Du je wissen wirst"...

Danke - 
daß Du uns Deine Lieder zurückgelassen hast, Amy! ;-)




Sonntag, 20. Juli 2014

Bobbel Boy & Bobbeline im Manga-Look


“Das Problem der Macht [...] steht jetzt im Mittelpunkt. Anstatt für den Frieden zu arbeiten, sollte man die Menschen dazu bringen, einmal auszuspannen, einmal die Arbeit sein zu lassen und nur zu träumen. Zieht euch in den Wald zurück, wenn ihr einen in der Nähe habt! Denkt mal eine Zeitlang eure eigenen Gedanken! Prüft euer Gewissen, aber erst nachdem ihr euch gut amüsiert habt. Was ist euer Job schliesslich schon wert, wenn ihr morgen alle durch irgendeinen unbedachten Narren in die Luft gejagt werdet?”
Henry Miller (1891-1980) US-amerik. Schriftsteller


Mit solchen und ähnlichen Gedanken (u.a. von Henry Miller) beschäftigte ich mich, nach Tagen von Horrormeldungen in unserer "Welt". Krieg, Hass, Mord & Totschlag unter den Menschen an allen Ecken und Enden und es scheint, als wenn es in unserer globalen Welt einem immer näher auf den Pelz rückt.  

Was ist mit der "Menschheit" nur los? Oder gibt es garnicht die Menschheit, sondern könnte es nicht sein, daß einige "Menschen" obwohl sie wie "normale" Menschen aussehen, von einem ganz anderen Planeten stammen? Man könnte doch auf diesen Gedanken kommen, wenn man beobachtet, daß es einerseits "Menschen" gibt, die ohne die geringsten Skrupel Massenvernichtungswaffen produzieren und an andere "Menschen" verkaufen, die damit dann andere Menschen massenhaft töten und weder auf Alte und Kranke, noch auf Kinder Rücksicht nehmen. Sollen diese destruktiven, haßerfüllten Kreaturen, "Menschen", wie Du & ich sein? Kaum vorstellbar - oder?

Andererseits gibt es dann wieder "Menschen", die bescheiden und freundlich, sich Sorgen machen und verzweifelt um Frieden und Verständnis bemühen. Also da könnte man schon zu dem Schluß kommen, daß ein Teil der "Menschheit" wohl definitiv nicht "von dieser Welt" sein kann. Ob aber nun die "Bösen" oder die "Guten"  nicht von dieser Welt sind, ist mir noch nicht klar geworden.   

Nach solchen Erkenntnisssen und Gedanken an den "Horror dieser Welt", möchte man sich zuweilen sehr gerne von diesem Horror-Planeten verkrümeln und einfach auf "Nimmerwiedersehen" verschwinden... danke - ich habe fertig! - ich habe genug gesehen!


Oder aber man zeichnet sich - ersatzweise - eine hoffentlich bessere, unverdorbenere Welt und taucht in dieser für eine Weile ab:


Bobbeline & Bobbel Boy im Manga-Stil  Tusche, Buntstift & Pastell (24x18cm) 






























Erstmalig habe ich versucht, im sog. "Manga-Stil" zu zeichnen.

Typisch dafür sind: 
Eines der häufigsten Manga- und Anime-Elemente, insbesondere bei der Darstellung weiblicher Charaktere, ist das Kindchenschema mit großem Kopf und stark vergrößerten „Kulleraugen“. (Wikipedia)

Dieses "Kindchenschema mit Kulleraugen" brauchte ich, um mich wieder zu beruhigen. 
Kaum vorstellbar, daß so jemand mit Massenvernichtungswaffen rumhantieren würde. 

Manga kenne ich schon länger, aber Anfangs war mir dieser Zeichenstil viel zu niedlich, verspielt, zu kindlich. Nicht "realistisch" genug. 
Seit einigen Tagen, nachdem mir die "Horrormeldungen dieses Planeten" gehäuft im "Dolby Surround"  um die Ohren flogen, habe ich viel größeres Verständnis für "Kulleraugen-Mangas"!  




Sonntag, 13. Juli 2014

Bobbeline - Dance The Rebel #1





BOBBELINE  "Dance The Rebel"  Bleistift & Aquarellstift  - Pencil & Watercolor-Pencil (ca.32x22cm)






























Bobbeline fährt total auf MC Lyte ab. ;-)










Warum das so ist, wird hier erklärt:


"...Die Erwähnung MC Lytes in den Geschichtsbüchern des Raps ist aus einem ganz einfachen Grund unumstritten. In den achtziger Jahren, einer Zeit in der sich Hip Hop in festen Händen von Gangstern und Pimps befand, Frauen allenfalls leicht bekleidet auf den Platten-Covern ihren Auftritt hatten, machte sich MC Lyte daran, die Stellung der Frau im Rap-Biz ein wenig auf Vordermann zu bringen.
Am elften Oktober 1971 in Queens, New York, geboren, macht sie schnell die Erfahrung, dass ihre liebste Musik-Richtung für Frauen nicht viel mehr übrig hat, als ein paar abwertende Bezeichnungen. Sie macht es sich zur Aufgabe, die ganze Szene ein wenig aufzumischen und den harten Jungs da draußen zu zeigen, dass auch ein Mädchen mit einem Mikrofon etwas anzufangen weiß. Sie ist eine der ersten weiblichen Rapperinnen, die sich gegen den Sexismus und die Überheblichkeit der männlichen Kollegen auflehnt..."
Quelle: laut.de-Biographie MC Lyte







MC Lyte - heute mit kurzen Haaren - Tusche & Aquarell (15 x 15cm)



Heute engagiert sich  MC Lyte u.a. für das "HiphopSistersNetwork" und hat auch eine brandneue Single am Start, die beweist, daß sie es auch heute noch drauf hat - hier reinhören (click).



Mittwoch, 9. Juli 2014

Marilyn - Ausdruckstudien #01

WOW! 

Seit - gefühlt (!) -Dekaden, versuche ich solche Ausdrucksstudien mit einigermaßen "Ähnlichkeit" hinzubekommen... es gibt also neue Hoffnung... ;-)  



Marilyn-Ausdrucksstudien #01 - Bleistift & Farbstift



Die "klassische" Portraitschule lehrt grundsätzlich drei Ansichten:
Frontal, Profil- und Dreiviertel. 
Wenn es hoch kommt, werden noch "Verkürzungen" (z.B. Blick nach unten oder nach oben) gelehrt.

Dies hatte mir aber von Beginn an nicht genügt, ich wollte mehr:
Das gesamte menschliche Gesicht, der Kopf in allen Richtungen "gedreht" und mit 
Gefühlsausdruck... 
Ein einzelnes "normales" Portrait zu zeichnen ist schon faszinierend, aber schließlich wirkt es wie ein "Standbild" - eingefroren. Kommt aber Mimik und Gestik dazu, wirkt es doch gleich "lebendiger". 

Doch dies muß man eine zeitlang ausdauernd üben, bis man die Perspektiven begriffen hat 
und alles zeichnen kann...;-)



Sonntag, 6. Juli 2014

Hochberg - Blick zum Bussen


Der Unterschied zwischen Landschaft und Landschaft ist klein, 
doch groß ist der Unterschied zwischen den Betrachtern. 
Ralph Waldo Emerson (1803-1882) US-Philosoph und Schriftsteller




Blick von der Hochberg Gegend über die Hügel zum Bussen (Oberschwaben)  Aquarell - Watercolor (ca. 25 x20 cm)


... auch hier könnte man mit "Alice ins Wunderland fliegen" ...;-)