Donnerstag, 23. Juli 2015

Amy Winehouse - In Memoriam


14. September 1983 - 23. July 2011


Amy Winehouse  - Acryl auf Karton (Acrylic on card)
  






































Es war ein unvergeßlicher Samstagnachmittag im Juli 2011.
Ich chattete gerade mit einer Internet-Bekannten und plötzlich schrieb sie 
nur so ganz beiläufig:
"Du weißt schon, daß Amy Winehouse tot ist?"  
"Waaaaaaaaaas??!!!" - 

Nein, ich wußte es noch nicht, da ich nicht zu den Leuten gehöre, die einen Tag nicht beginnen können, ohne sich gleich die "Breaking News" anzutun - im Gegenteil, ich versuche es sogar zu vermeiden, ich bin da wohl zu sensibel für diese Welt...

1980 war ich tief geschockt, als ich hörte, daß John Lennon erschossen wurde, ein großes
 - und doch so "fernes-unerreichbares" Idol  starb - bei Amy war dies aber völlig anders.   
So unkonventionell wie sie in der Öffentlichkeit erschien, war sie ein richtiger "Anti-Star",
sie pfiff auf den Rummel um ihre Person, im Gegenteil sie litt unendlich darunter.

Sie gab sich einfach wie sie war:
Schrill, wild, frech, lustig und gleichzeitig sehr verletztlich und tieftraurig -     
deshalb kam sie mir ständig so vor, wie das talentierte "Girl next door".
Mich hatte ihre Ehrlichkeit stets sehr begeistert und - für mich - starb deshalb an diesem Tag nicht nur eine großartige Sängerin, sondern ein Mensch, der seine große Verletzlichkeit und Sterblichkeit - ungeschminkt (!) der Weltöffentlichkeit zeigte, während doch die meisten, besonders die Normalbürger,  nie "ohne Maske" vor die Haustüre treten würden.

Die Todesnachricht berührte mich so tief, daß ich ein halbes Jahr lang nicht mehr fähig war,  ihre Musik zu hören - bei John Lennon war es damals anders: 
Ich besorgte mir so schnell wie möglich seine letzte Langspielplatte...





It was a memorable Saturday afternoon in July 2011.
I chattered with an internet pal and suddenly she wrote:
"Do you already know that Amy Winehouse is dead?"
"Whaaaaat???!!! 

No, I didn't know it, because I'm not one of those people which use to start 
a brandnew day by listening to "breaking news". 
Quite the contrary I tend to avoid it, maybe because I'm too sensitive for this world... 

1980 I was deeply shocked, as I heared that John Lennon was shot, a big - but also 
"untouchable" - idol died. With Amy this was totally different.
Appearing "offbeat" in public, she was a real "anti-star". 
She didn't give a damn about the hype of showbiz, instead she was suffering
because of that. - 
She always appeared to me like a nice, talented "girl next door".
I was enthusiastic by her honesty.  
She showed the world "how" she ticked and "who" she was, whereas the most 
ordinary people wouldn't leave their houses without wearing "masks".

I was so saddened by the news of her death that I wasn't able to listen to her songs
for six months afterwards - with John Lennon it was different:
I got his latest record as soon as possible... 


"Abstract Art" (Arylics on plastic) ;-)



























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